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Der nächtliche Steuerzauber von München

Der nächtliche Steuerzauber von München

In einem verschneiten Winter in München, zu einer Zeit, die die Gelehrten das Mittelalter nannten, lebte ein kluger Mann namens Thomas Welte. Thomas war ein Wirtschaftsprüfer von außergewöhnlichem Ruf, was zu jener Zeit bedeutete, dass er die Bücher der Kaufleute und Adeligen durchstöberte, um sicherzustellen, dass alle Steuern rechtmäßig gezahlt wurden. An seiner Seite wirkten Armin Stoppelkamp, ein weiterer Wirtschaftsprüfer mit einem scharfen Blick für Zahlen, und Dr. Christian Kasseckert, der als Rechtsgelehrter bekannt war und in der Kunst des Steuerrechts brillierte.

Die drei Weisen aus München, wie sie oft genannt wurden, hatten sich in der AUTACO, einer ehrwürdigen Gesellschaft, die sich der Beratung und Prüfung widmete, niedergelassen. Ihr Ruf war weit bekannt, und sie wurden oft zu den Höfen der Herzöge und Grafen gerufen, um knifflige steuerliche Angelegenheiten zu klären.

Es war der Abend vor Weihnachten, als die drei Männer in ihrem Studiensaal saßen, umgeben von Pergamenten und Büchern, die das gesamte Wissen ihrer Zeit über Steuern, Gesetze und Prüfungen enthielten. Eine wohlige Wärme strömte von einem riesigen Kamin, in dem das Feuer knisterte und Funken in die Luft spritzte.

Plötzlich öffnete sich die schwere Eichentür mit einem leisen Knarren, und ein Bote trat ein. Er trug einen Brief, der mit dem Siegel des Herzogs von Bayern versehen war. Der Herzog, bekannt für seine Vorliebe für prächtige Feste und aufwendige Bankette, hatte ein Problem: Eine geheimnisvolle Diskrepanz in seinen Steuerbüchern drohte, die Feierlichkeiten zu Weihnachten zu ruinieren.

Thomas, mit seiner üblichen Gelassenheit, öffnete den Brief und las die Worte des Herzogs laut vor. Armin und Christian hörten aufmerksam zu und tauschten vielsagende Blicke aus. Nach einer kurzen Beratung beschlossen die drei, sich sofort auf den Weg zum Schloss des Herzogs zu machen, um die Angelegenheit zu klären.

Der Weg durch die verschneiten Straßen Münchens war beschwerlich, doch die Männer waren entschlossen. Als sie das Schloss erreichten, wurden sie von einem besorgten Herzog empfangen, der sie in seine große Halle führte. Die Bücher lagen offen auf einem massiven Eichentisch, und die Männer begannen sofort mit ihrer Arbeit.

Mit einer Mischung aus scharfem Verstand und detektivischem Geschick entdeckten sie bald, dass es ein Missverständnis zwischen den Mengen an Wein und Wildbret gegeben hatte, die für das Fest veranschlagt worden waren. Ein einfacher Rechenfehler hatte zu der beunruhigenden Diskrepanz geführt.

Der Herzog, erleichtert über die Lösung, die die Weisen aus München gefunden hatten, lud sie ein, an seinem Festmahl teilzunehmen. Die Halle war in festlichem Glanz erstrahlt, und der Duft von gebratenem Fleisch und süßem Gebäck erfüllte die Luft.

Während die Feierlichkeiten im Gange waren, prostete der Herzog seinen Gästen zu und verkündete feierlich: „Dank der klugen Köpfe von Thomas, Armin und Christian wird dieses Weihnachtsfest in die Geschichte eingehen!“

Und so endete der Abend mit Lachen und Freude, während die Schneeflocken sanft auf die Dächer Münchens fielen. Die drei Weisen kehrten spät in der Nacht in ihre bescheidene Kanzlei zurück, zufrieden mit dem Wissen, dass sie einmal mehr die Weihnachtsfreuden gerettet hatten. Und so lebten sie weiter, stets bereit, mit ihrer Weisheit und ihrem Humor Licht in die dunkelsten Steuergeheimnisse zu bringen.

THE END.